Kürzlich traf sich eine kleine, bunt gemischte Gruppe des Ruder-Clubs zum Kentertraining. Nach einem kurzen Theorieteil am Bootshaus, bei dem Beispiele besprochen wurden, wie es zu einer Kenterung kommen kann, ging es zusammen mit der „Wespe“ – dem Ruder-Einer – über die Straße ins Karlstadter Freibad. Da die Badezeit schon vorüber war, konnten wir das Boot ungestört im Schwimmerbecken zu Wasser lassen.
Birgit Schech machte den Anfang gemacht und simulierte eine Kenterung. Anschließend zeigte sie, wie man das umgedrehte Boot am geschicktesten wendet und wieder einsteigt.
Zuerst trauten sich die erfahreneren Ruderer in das Boot beziehungswweise ins Wasser. Vom Beckenrand wurde nicht nur fleißig mitgefiebert, sondern es wurden dem „gekenterten Ruderer“ einige Tipps zugerufen und ihm bei dem gelungenen Wiedereinstieg kräftig applaudiert. Davon ermutigt wagten sich auch die beiden Anfänger ins Boot. Auch ihnen gelang es, nach der Kenterung wieder ins Boot einzusteigen.
Im Freibad hatten wir die Gelegenheit, den Wiedereinstieg in ein Boot nach einer Kenterung bei optimalen Bedingungen zu üben. Das Wasser war nicht kalt und unruhig und wir mussten nicht auf Schiffsverkehr und Strömung achten. Ebenso wurden wir nicht von einer plötzlichen Kenterung überrascht, sondern hatten diese bewusst herbeigeführt.
Am Ende des Trainings waren wir uns alle einig: Das Training hat sich gelohnt, denn nun wissen wir, dass wir alle im Falle einer Kenterung in der Lage sind, den Wiedereinstieg in das Skiff meistern zu können. Allen Ruderkollegen ist die Teilnahme am nächsten Kurs zu empfehlen.
Herzlichen Dank an Birgit Schech und Bea Reuter, die dieses Training ermöglichten und ihre Erfahrungen weitergaben. Ebenso ergeht ein großes Dankeschön an die Bademeister vom Karlstadter Freibad, die extra für uns länger arbeiteten.
(Text Monika Hoffmann und Josephin Köhler)