Gleich zwei Teams auf der Durchreise bis zum Donaudelta statteten dem Ruder-Club Karlstadt einen Besuch ab. Aus der Nähe von Tours in Frankreich kam eine Mannschaft mit dem Nachbau eines Loire-Schiffs aus dem 19. Jahrhundert. Über Kanäle durch Paris und bis kurz vor Basel führte die Route, um von dort aus rheinabwärts bis Mainz zu fahren und in den Main abzubiegen. Der Weg über die Mosel wäre zwar kürzer gewesen, aber es war unsicher, ob das Schiffchen mit seinem Außenborder gegen die Strömung im „Gebirge“ angekommen wäre, also beispielsweise an der Lorelei oder am Binger Loch.

Anders ein Ruderteam aus Mülheim. Im Gigvierer mit alten Holzskulls sind die Mülheimer den Rhein hinaufgerudert bis Mainz. Ziel ist ebenfalls das Donaudelta, wo das Boot verschenkt wird. Es zurückzuholen würde dessen Zeitwert übersteigen. Hier der Link zu einem Bericht in der regionalen Sportschau: https://www.sportschau.de/regional/wdr/wdr-ruderabenteuer-startet-auf-dem-rhein-100.html
Das Loire-Schiffchen soll übrigens im Juli 2027 wieder durch Karlstadt kommen. In der Donau will man sich von einem Frachtschiff stromauf schleppen lassen. (Fotos Karlheinz Haase)
