Kaum waren die Kajaks in Wolfsmünster an der Fränkischen Saale zu Wasser gelassen, gab’s schon erste Spritzer. Kanufahren reizt einfach zu einer Wasserschlacht. Sieben Kinder – fünf Jungs und zwei Mädchen – des Ruder-Clubs paddelten in der letzten Ferienwoche die rund acht Kilometer lange Etappe bis Gemünden.
Gleich nach dem Einsetzen der Boote folgte kurz nach Wolfsmünster eine Stufe mit einem kleinen Rücklauf, bei der die Kinder die Kanus sicherheitshalber umsetzten. Glasklar präsentierte sich das Wasser der Saale. Es hatte lange keinen Regen mehr gegeben. Daher wurde auch keine Erde in den Fluss geschwemmt. Unterwegs wurde öfter mal die Gelegenheit genutzt, um sich an den Gepäck-Canadier zu hängen und abschleppen zu lassen. Beim abschließenden Putzen und Aufladen der Boote auf den Kanu-Anhänger wurde deutlich, dass die Kinder schon deutlich an Selbstständigkeit gewonnen hatten. Vielleicht war es auch das Abschluss-Eis auf dem Gemündener Marktplatz, das motivierte.
Das Kanufahren gehört zum neuen Konzept des Ruder-Clubs, wonach im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren zunächst spielerisch Erfahrungen mit dem Bootfahren gesammelt werden, ehe es in die Ruderboote geht. Wer will, kann natürlich auch weiterhin dem Kanu treu bleiben. Als Betreuer waren Bea Reuter und Karlheinz Haase dabei, die beide viele Jahre Erfahrung im Kanufahren haben. Die Kinder kamen selbst auf die Idee, ein „Datenschutz“-taugliches Foto aufzunehmen. (Foto Bea Reuter)
